Welchen Platz hat das Wilde in unserer Gesellschaft? Matthias Hirth im Gespräch über „Lutra Lutra“

Bis zur Veröffentlichung unserer neuen Ausgabe sind es nur noch wenige Wochen – wenn alles gut geht, erscheint ]trash[pool Nr. 7 pünktlich zur Frankfurter Buchmesse. Einen ersten Vorgeschmack aufs neue Heft gibt es im Blog unseres Mitherausgebers Frank O. Rudkoffsky: Dort erschien heute vorab das ]trash[pool-Interview mit dem Autor Matthias Hirth über seinen Roman „Lutra Lutra“!

Frank O. Rudkoffsky

 

hirth_matthias_2015_c_privat_portraetLutra Lutra, im Frühjahr 2016 bei Voland & Quist erschienen, ist ein extremer und kompromissloser Roman, der lange nachwirkt. Nach meiner Rezension im September sprach ich für die kommende Ausgabe von ]trash[pool, die zur Frankfurter Buchmesse erscheint, mit Autor Matthias Hirth über die zentralen Themen seines Buches.


Mit 736 Seiten ist Lutra Lutra ein sehr umfangreicher Roman. Wie lange hast du an ihm geschrieben?

Die erste Idee zu diesem Buch hatte ich schon 1996: Alles begann mit dem Gedanken, dass ein Fahrraddiebstahl einen metaphysischen, sogar spirituellen Aspekt haben kann – später eine wichtige Szene im Roman. Mit Unterbrechungen habe ich etwa zehn Jahre an Lutra Lutra gearbeitet. Mir ist es wichtig, einer Sache wirklich auf den Grund zu gehen und in die Tiefe eines Themas einzutauchen; deshalb ist das Buch so lang geworden. Ich habe viel recherchiert und mit einer Menge Leuten gesprochen, auch habe ich mich über Jahre…

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