Autor: ]trash[pool

Zeitschrift für Literatur & Kunst

]trash[pool #8 ist da!

druckfrischBescherung! Heute kam unsere 8. Ausgabe aus dem Druck – mit großartigen Texten von Timo Berger, Daniel Breuer, Tom Bresemann, Laura Bon, Raoul Eisele, Yannic Federer, Axel Görlach, Roman Israel, Philip Krömer, Stan Lafleur, Lucia Leidenfrost, Jasmin Mayerl, José Oliver, Michael Spyra, Fabian Steidl, Elisa Weinkötz, Daniel Weiss & Julia Wolf, einem redaktionellen Feature zum Tropen Verlag sowie Collagen von Sebastian Baumer.

Ihr könnt das Heft ab sofort über redaktion@trashpool.net bestellen!

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Bewerbt euch bei Blogbuster 2018

blogbusterIhr habt einen fertigen Roman in der Schublade, der gut genug ist, um beim Kein & Aber Verlag zu erscheinen? Dann bewerbt euch bei unserem Mitherausgeber Frank O. Rudkoffsky oder vierzehn anderen Literaturbloggern für den Blogbuster Preis 2018!

Am Freitag war es so weit: Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr ging Blogbuster, der Literaturpreis der Blogger, auf der Frankfurter Buchmesse in die zweite Runde. Auch diesmal können sich Autoren und Autorinnen mit ihrem abgeschlossenen Romanmanuskript bei einem von 15 Bloggern bewerben und auf einen Verlagsvertrag bei Kein & Aber hoffen! Mit u.a. Denis Scheck, Isabel Bogdan oder Elisabeth Ruge ist die Hauptjury erneut prominent besetzt. Bis zum 31.12. könnt ihr die Blogger aus der Vorjury zunächst mit Leseprobe und Exposé für euer Manuskript begeistern – bei Gefallen fordern sie dann das Gesamtmanuskript an.

Warum solltet ihr euch bei unserem Mitherausgeber Frank O. Rudkoffsky bewerben? Und womit könnt ihr ihn überhaupt begeistern? Vielleicht gibt euch sein Vorstellungstext für Blogbuster ja einen Eindruck davon, wonach er sucht:

Das Bloggen ist nur eine meiner drei Superkräfte, mit denen ich kein Geld verdiene. Ich bin nicht nur selbst Autor, sondern seit 2011 auch Mitherausgeber der Literaturzeitschrift ]trash[pool. Nach acht Ausgaben erkenne ich inzwischen schnell, ob ein Text zu unserer Zeitschrift passt – etwa, indem er durch besondere Sprache oder Innovationsfreude besticht, mit Eigensinn oder ungewöhnlichen Perspektiven überrascht. Um einen ganzen Roman zu tragen, braucht es für mich allerdings mehr als bloß Sprache. Dort stehen für mich glaubwürdige Figuren und eine Geschichte im Vordergrund, die mehr will, als bloß zu unterhalten. Eine Geschichte, die im besten Fall menschliche oder gesellschaftliche Abgründe auslotet, ohne dabei zu moralisieren. Erzählende Autoren wie Richard Yates oder Jonathan Franzen können mich ebenso begeistern wie ein David Foster Wallace: Ein guter Roman kann komisch und deprimierend zugleich sein, experimentell und dennoch fesselnd, schlicht, aber trotzdem mit Tiefgang – Hauptsache, er löst etwas in mir aus und liegt seinem Autor spürbar am Herzen.

Alle Infos zu den Bewerbungsmodalitäten und dem Auswahlverfahren findet ihr auf der Homepage von Blogbuster!

Nachtrag 31.10.: Hier entlang zu einem Interview mit dem ersten Blogbuster-Gewinner Torsten Seifert!

Auswahl für ]trash[pool #8

Unbenannt-1Zugegeben: Wir haben uns diesmal etwas Zeit gelassen – aber was schickt ihr uns auch so viele gute Texte, dass wir uns erst einmal Verstärkung in die Redaktion holen müssen? Gemeinsam mit unserem Neuzugang, Isabella Caldart von Novellieren, haben wir nun aber endlich unsere Auswahl getroffen.

Freut euch in ]trash[pool #8 auf großartige Beiträge von: Timo Berger, Daniel Breuer, Tom Bresemann, Laura Bon, Raoul Eisele, Yannic Federer, Axel Görlach, Roman Israel, Philip Krömer, Stan Lafleur, Lucia Leidenfrost, Jasmin Mayerl, José Oliver, Michael Spyra, Fabian Steidl, Elisa Weinkötz, Daniel Weiss & Julia Wolf.

Ausgabe 8 von ]trash[pool wird im Herbst dieses Jahres erscheinen. Die bisherigen Ausgaben könnt ihr unter redaktion@trashpool.net oder als Digitalversion bei unserem Partner duotincta bestellen. Vielen Dank für die vielen Einsendungen!

Konservierte Erinnerungen. Über „Mir ist die Zunge so schwer“ von Lucia Leidenfrost

Ihre Erzählung „Fliegen“ haben wir damals bereits in der zweiten Ausgabe von ]trash[pool veröffentlicht. Nun hat Lucia Leidenfrost im Verlag Kremayr-Scheriau ihren ersten Erzählband „Mir ist die Zunge so schwer“ mit ebendieser Geschichte veröffentlicht – Grund genug für unseren Mitherausgeber Frank O. Rudkoffsky, um einmal genauer hineinzulesen. Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Debüt! [Update 17.6.: Nun ist auf dem Blog auch ein ausführliches Interview mit Lucia Leidenfrost über ihr Schreiben und die Entstehung ihres Erzähldebüts erschienen.]

Frank O. Rudkoffsky

IMG_7940Bei aller Präzision – wer verlorene Zeit messen möchte, kommt mit Uhren und Kalendern, mit Tagen, Monaten und Jahren nicht weiter. Verlorene Zeit misst man nämlich am besten in Einmachgläsern: „Wir haben noch zwanzig Marillenwochen und sechzehn Erdbeer-, zwei Dirndl- und achtzig Honigwochen“, heißt es in Goldene Zeiten. Die letzte Erzählung von Lucia Leidenfrosts Debüt ist so programmatisch für das ganze Buch, dass sie genauso gut an dessen Anfang stehen könnte. Den Hinterbliebenen einer Familie gehen langsam, aber sicher die vermachten Einmachgläser zuneige – und mit ihnen das Wissen der vorigen Generationen: „Liebe Mutter, wir haben vergessen, wie es ist, wenn das Gras zum Trocknen ausgebreitet und auf den Hüfeln aufgehängt wird, wie man überhaupt Hüfeln baut. Wir haben vergessen, wie viele Samen wir aufheben müssten, um im nächsten Sommer genug ernten zu können. Du hast immer gesagt, was man hat, hat man, aber wir haben alles…

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Release-Lesung in Tübingen

lesung7Schon seit der allerersten Ausgabe feiern wir jedes neue Heft mit einer Release-Lesung in Tübingens legendärem Club Voltaire! Für die siebte Ausgabe lesen für uns am 24. November Marcus Hammerschmitt, Matthias Kaiser, Andrea Mittag, Simon Priesching, Stefanie Schleemilch & Katja Thomas. Musikalisch wird der Abend von Stadturgestein Peter Weiß begleitet.

Einlass ist ab 19:30, Beginn um 20:00. Wir freuen uns auf eine schöne Lesung mit euch!

 

]trash[pool #7 ist da!

trashpool-hefteWir lieben es, wenn ein Plan funktioniert: Heute kamen – pünktlich zur Frankfurter Buchmesse – die ersten Hefte der neuen ]trash[pool an! Im Magazinporträt bei Logbuch Suhrkamp sagten wir, dass sich die Textzusammenstellung einer stimmigen, runden Ausgabe für uns durch Vielfalt und Kontraste auszeichnet: Wir wollen keine Single-Compilations, sondern Alben. Wir glauben, das ist uns diesmal besonders gut gelungen. Lieblingstexte haben wir viele – hervorheben möchten wir deshalb nur unsere Gastrezensentin Sophie Weigand von Literaturen, die für uns exklusiv Tilman Rammstedts Morgen mehr bespricht.

Außerdem findet ihr in ]trash[pool #7 Beiträge von Kerstin Becker, Anna Fedorova, Steffen Greiner, Marcus Hammerschmitt, Carla Hegerl, Sven Heuchert, Matthias Kaiser, Thomas Lässing, Yannick Lengkeek, Luca Lienemann, Andrea Mittag, Bernard Moussian, Tobias Pagel, Martin Piekar, Tina Pokern, Simon Priesching, Elena Schilling, Stefanie Schleemilch, Frank Schliedermann, Klaus F. Schneider, Tibor Schneider, Jan Snela, Katja Thomas, Stephan Turowski, Florian Wacker, Achim Wagner sowie Collagen von Knut van Brijs. Im redaktionellen Teil erwartet euch neben Sophie Weigands Rezension ein Interview mit Matthias Hirth über seinen Roman Lutra Lutra.

Ausgabe 7 von ]trash[pool ist ab nächster Woche lieferbar, vorbestellen könnt ihr sie aber schon jetzt über redaktion@trashpool.net. Das dauert euch zu lange? Dann kommt auf der Frankfurter Buchmesse am Stand unseres Partners duotincta vorbei (Halle 3.1 J19) – oder sprecht einfach unseren Mitherausgeber Frank O. Rudkoffsky  persönlich an, wenn ihr ihm auf der Messe über den Weg lauft!

Welchen Platz hat das Wilde in unserer Gesellschaft? Matthias Hirth im Gespräch über „Lutra Lutra“

Bis zur Veröffentlichung unserer neuen Ausgabe sind es nur noch wenige Wochen – wenn alles gut geht, erscheint ]trash[pool Nr. 7 pünktlich zur Frankfurter Buchmesse. Einen ersten Vorgeschmack aufs neue Heft gibt es im Blog unseres Mitherausgebers Frank O. Rudkoffsky: Dort erschien heute vorab das ]trash[pool-Interview mit dem Autor Matthias Hirth über seinen Roman „Lutra Lutra“!

Frank O. Rudkoffsky

 

hirth_matthias_2015_c_privat_portraetLutra Lutra, im Frühjahr 2016 bei Voland & Quist erschienen, ist ein extremer und kompromissloser Roman, der lange nachwirkt. Nach meiner Rezension im September sprach ich für die kommende Ausgabe von ]trash[pool, die zur Frankfurter Buchmesse erscheint, mit Autor Matthias Hirth über die zentralen Themen seines Buches.


Mit 736 Seiten ist Lutra Lutra ein sehr umfangreicher Roman. Wie lange hast du an ihm geschrieben?

Die erste Idee zu diesem Buch hatte ich schon 1996: Alles begann mit dem Gedanken, dass ein Fahrraddiebstahl einen metaphysischen, sogar spirituellen Aspekt haben kann – später eine wichtige Szene im Roman. Mit Unterbrechungen habe ich etwa zehn Jahre an Lutra Lutra gearbeitet. Mir ist es wichtig, einer Sache wirklich auf den Grund zu gehen und in die Tiefe eines Themas einzutauchen; deshalb ist das Buch so lang geworden. Ich habe viel recherchiert und mit einer Menge Leuten gesprochen, auch habe ich mich über Jahre…

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]trash[pool im Portrait

logbuch-logo@2xAuf Logbuch Suhrkamp, dem Blog des Suhrkamp Verlags, werden seit kurzem regelmäßig Literaturzeitschriften vorgestellt – da dürfen wir natürlich nicht fehlen! In unserem Porträt erzählen wir ein bisschen aus dem Nähkästchen und umreißen nicht nur unser Profil, sondern schildern auch, wie unsere Textauswahl zustande kommt. Vielen Dank an die Redaktion, dass wir uns im Rahmen dieser schönen Reihe vorstellen durften!